Seminartag 2026
“Erzähl doch mal”
Lebensbilder – von anderen lernen
Ein Tag für Frauen, die gemeinsam entdecken wollen, wie Gott Lebenswege schreibt – und wie wir voneinander lernen können.
Die Seminare sind praxisnah gestaltet – in kleinen Gruppen, mit Raum für ehrliche Reflexion und konkrete Schritte ins eigene Leben. Das gewählte Seminar erstreckt sich über Teil 1 + Teil2.
Start: 09.30Uhr
Wer: Frauen im Alter ab 16 Jahren bis Ende offen
Ort: FCG Lichtenau
Kosten: 15 Euro
09.30 Uhr Ankommen
10.00 Uhr Offizieller Start
11.15 Uhr Seminar Teil 1
12.45 Uhr Mittagessen (verbindliche Anmeldung)
14.15 Uhr Seminar Teil 2
15.30 Uhr kurze Pause
15.45 Uhr gemeinsame Abschlussveranstaltung
16.30 Uhr Kaffeetrinken & Ende offen
Hauptvortrag
Gott zeigt uns Frauen im Titusbrief einen Weg, die Gesellschaft zu verändern. Und dieser Weg hat damit zu tun, dass wir uns gegenseitig an die Hand nehmen. Dass wir Frauen uns wieder näherkommen, trotz der Zeitknappheit, so dass durch gezielte, authentische Beziehungen Heilung, Reife und Wachstum geschehen. Gemeinsam wollen wir in den Text aus Titus 2,3-5 eintauchen und herausfinden, wie das genau funktionieren kann.
Marietta Jerkovic
Ich bin 42 Jahre alt und in Lemgo geboren. Nach fast 7 Jahren Theologiestudium in Deutschland und USA (Th.M., Dallas Theological Seminary) waren mein Mann und ich für 2 Jahre als Missionare in der Ukraine. Seit 2015 leben wir in Detmold. Wir setzen uns mit der Kontaktmission deutschlandweit und darüber hinaus dafür ein, dass Menschen Jesus begegnen und Christen im Glauben wachsen. Meine Dienstbereiche umfassen Lehre, Leitung von Kleingruppen und Seelsorge. Dabei hilft mir auch meine Weiterbildung beim ICL (Zertifikat für begleitende Seelsorge und Begleiter für Persönlichkeitsentwicklung und Sozialkompetenz, 2025 abgeschlossen).
Hoffnung im Leid - wenn das Leben keinen Sinn ergibt
Gibt es eine Hoffnung in tiefem Leid und hat Leid einen Sinn?
Diese Frage hat sich jeder sicher selbst schon einmal gestellt. Auch ich darf immer wieder erleben, wie Gott im Leid, Chaos und scheinbarer Sinnlosigkeit treu ist. Kann Gott sich wirklich durch Leid in meinem Leben verherrlichen? Wenn auch du dir diese Frage stellst, dann komm gerne ins Seminar und lass uns voneinander lernen und neu erkennen, dass Gott die Fäden in seiner Hand hält, auch wenn das Leben (scheinbar) keinen Sinn ergibt.
Mein Name ist Nadja Dück, am liebsten habe ich es, wenn man mich mit Nadi anspricht. Ich bin 37 Jahre alt und seit 18 Jahren Mitglied einer Gemeinde. Es begeistert mich, wie Jesus mir in vielen Höhen und Tiefen immer mehr zeigt, wie Er ist. In der Gemeinde diene ich Gott im Bereich der Kinderarbeit, unterstützte meinem Mann bei der Hauskreisarbeit und liebe echte Gemeinschaften, wo Jesus im Mittelpunkt steht. Ich bin gelernte Altenpflegerin und darf heute als pflegefachliche Gutachterin beim Medizinischen Dienst tätig sein. Meine jetzige Tätigkeit schätze ich sehr. Immer wieder komme ich zu der Erkenntnis, welch großen Schatz ich durch Gottes Gnade besitze: Seine Gegenwart und den Heiligen Geist in mir. Mein Wunsch ist es, durch mein Leben Jesus immer mehr zu repräsentieren, ihm ähnlicher zu werden und Menschen durch meine Erfahrungen mit ihm Mut zuzusprechen. Jesus ist mein Fokus und Anker, und mit ihm ist alles möglich. Dies wünsche ich jedem Einzelnen.
Zerbrochenes Herz, aber Gott schenkt Heilung
Abschieds-/Trauerschmerz kann Betroffene in sehr viele Stücke zerreißen, wie ein Krug, der auf der Erde zerschellt.
Gott kann diesen Krug wieder zusammen setzen, es wird ein anderer, ganz besonderer Krug.
Wenn Gott uns wieder zusammenfügt, entstehen aus den Wunden Narben, die uns nicht wertloser, sondern wertvoller machen.
Unsere Wunden und Narben müssen wir nicht verstecken, sondern dürfen sie mit Würde tragen, sie dürfen sichtbar werden.
Eine Narbe beweist, dass Heilung stattgefunden hat.
Die Referentin ist schon sehr früh mit Verlusterfahrungen in Berührung gekommen, sie ist Trauerbegleiterin und Seelsorgerin, die Raum für Trauer, Mut und Zuversicht geben möchte.
Heike Knaup
Trauer- und Sterbebegleiterin;
Witwe, ein Sohn und drei Enkel
Mitglied der FeG Hamburg Niendorf
ein Lebenszeugnis unter dem „Motto“: Wissen heißt nicht kennen!
Im Jahr 2013 gab es einen entscheidenden Wendepunkt in meinem Leben, als ich mit 36 Jahren zum Glauben an Jesus Christus kam. Seit meiner Kindheit wusste ich Einiges über Jesus, glaubte an ihn und bezeugte es auch vor den Menschen. Das mein Glaubensleben nur auf einem Lippenbekenntnis gegründet war und ich Jesus niemals kannte, war mir nicht mal bewusst, bis ich Jesus wirklich persönlich kennengelernt habe und sich mein ganzes Leben verändert hat.
Mein Leben vorher war ein Scheiterhaufen, geprägt von Ablehnung, Angst und Rebellion. Ich suchte Erfüllung in den Dingen dieser Welt, doch blieb ich leer und enttäuscht von gefühlt Jedem und Allem zurück. Ohne Hoffnung, Kraft und Sinn wusste ich nicht mehr, wie es weitergehen sollte. Dann begegnete mir Jesus mitten in meinem Schmerz und Verzweiflung und er machte mich zu einem neuen Menschen, der heute volle Hoffnung und Sinn mein Leben zu seiner Ehre gestalten darf. („Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur“ – 2.Kor 5,17.)
Teil II: Bibelarbeit und Reflektion
Gemeinsam wollen wir anhand der Bibel verstehen lernen, was den ausschlaggebenden Unterschied ausmacht zwischen „Wissen“ und „Kennen“
Um weiter in der Erkenntnis Christi wachsen zu können, werden wir unsere Beziehung zu Jesus reflektieren.
Kreativ in Gottes Ebenbild
Lara und Marietta haben erlebt, wie Gott Kreativität gebraucht hat, um Heilung und Wachstum zu schenken. Denn Gott hat uns Menschen nicht nur zum „Funktionieren“ geschaffen. Kreativität ist ein wichtiger Teil unserer Gottesebenbildlichkeit. Sie kann somit unsere Lebensqualität entscheidend positiv beeinflussen. Wir wollen darüber reden, was Kreativität eigentlich ist, wozu es gut ist, kreativ zu sein und wie du selbst anfangen kannst kreativ zu werden und damit Gott zu dienen. Wir werden später auch selbst kreativ auf verschiedene Weise. Lara ist selbstständig als Eventfloristin und wird als Teil des Seminars einen kleinen Kranzworkshop anbieten. Dabei können evtl. Kosten entstehen von 10-20 €. Es wird aber auch kostenfreie kreative Möglichkeiten geben.
Hi, ich bin Larissa Abrams, aber die meisten nennen mich Lara. Ich bin 41 Jahre alt und 23 Jahre verheiratet. Wir haben 2 gemeinsame Kinder (19J + 17J.). In meinem Leben gehörte immer schon Kreatives dazu. Sei es hobbymäßig oder im Beruf. Erlernt habe ich den Beruf Gestaltungstechnische Assistentin. Habe dies aber immer nur in meiner Gemeinde ausgeübt. Zur Zeit arbeite ich als Qaulitätsprüferin und nebenbei führe ich ein Einzelunternehmen im Bereich Eventfloristik mit dem Namen flaraflair.
Wenn mein Leben ein Blumenstrauß wäre:
Vergissmeinnicht: im Unscheinbaren KLEINEN das wertvolle Große sehen. Butterfly Ranunkel: zart besaitete Flügel/Blüten, die mitfühlend sind.
Und aus einem Kokon entsteht immer ein schöner Schmetterling.
Duft-Scabiose & Duftwicke: Die wunderbar süß-duftende Scabiosa steht für Liebe. Sie strahlt Wärme, Liebe, Reinheit und Frieden aus. Die Duftwicke ist ein Wohlgeruch für jeden. Das habe ich in meinem Glauben gefunden.
AUSGEBUCHT!
für die Warteliste melden: a.brittner@lebenswerk.net
Für diese Zeit.
Mit deiner Geschichte.
Gott wartet nicht auf ein perfektes Leben. Er schreibt mitten in deinem – genau hier, genau jetzt. Anhand meiner persönlichen Geschichte
und der biblischen Geschichte von Esther
entdecken wir, wie Gott Berufung nicht trotz,
sondern mit unserer Lebensgeschichte schreibt –
wie er mit dem arbeitet, was da ist,
und daraus Berufung wachsen lässt.
Du musst nicht erst heil oder fertig sein, um von Gott gebraucht zu werden. Entdecke, wie Gott mitten in deinem Leben schreibt – hier und jetzt.
Ich bin Adina, 47 Jahre alt, seit 26 Jahren glücklich verheiratet. Mit meinem Mann habe ich mehrere Jahre im Nahen Osten gelebt – eine für uns sehr prägende Zeit. Herausforderungen im Leben haben mich geprägt, mich wachsen lassen und meinen Glauben gefestigt. Heute arbeite ich als Seelsorgerin und Beraterin im Membercare-Bereich für eine christliche Organisation mit Mitarbeitern in muslimischen Kontexten. Mein Herzensanliegen ist es, Menschen zu ermutigen, versöhnt und mit Klarheit ihren Weg mit Jesus zu gehen und ihren Auftrag zu entdecken und zu leben.
Geschliffen um zu segnen - Wie Leid und Prüfungen uns für andere prägen
In 1. Petrus 5,10 spricht der Apostel Petrus von der Hoffnung und dem Trost, den Gott uns inmitten von Leid und Prüfungen schenkt. Der Vers erinnert uns daran, dass unser Leiden nicht ohne Zweck ist, sondern dass es uns vorbereitet, stärkt und festigt. Nachdem wir eine „kurze Zeit gelitten haben“, wird Gott uns so „völlig zubereiten“, dass wir als gereifte und gestärkte Menschen anderen zur Hilfe und zum Segen werden können. Er nutzt die Zeiten des Leidens, um uns zu „schleifen“, sodass wir in der Lage sind, in seiner Herrlichkeit zu leben und anderen in ihrer Not beizustehen. Durch unser eigenes Leiden und die Erfahrung von Gottes Trost können wir die Kraft haben, anderen Menschen Hoffnung und Unterstützung zu bringen. Dieses Seminar möchte einen Perspektivwechsel zum Thema Prüfungen, Kämpfe und Leiden schaffen, indem wir nicht nur auf unsere Situation schauen, sondern viel mehr Gottes Herrlichkeit in all dem entdecken möchten. Er hat uns zu einer wunderbaren Hoffnung berufen, die wir als Segensträger weitergeben sollen. Besonders in Zeiten, wo wir selbst herausgefordert werden.
Hallo, mein Name ist Manuela Friesen, ich bin 32 Jahre alt, gelernte Krankenschwester und arbeite seit meinem 19. Lebensjahr im Vollzeitdienst. Nach meiner Bibelschulzeit und meinem Auslandseinsatz in Indonesien hat sich mein ganzes Leben verändert. Seit Januar´25 arbeite ich bei To All Nations als Jugendreferentin und darf dadurch unsere junge Generation im Bereich Mission und Nachfolge mitprägen. Der Weg dahin war nicht einfach, und besonders in den letzten Jahren musste ich durch einige gravierende Prüfungen gehen, die meine Beziehung zu Jesus, meinen Glauben und mein Verständnis von 1. Petrus 5,10 verändert haben. Mein Herz schlägt dafür, junge Menschen auf dem Weg der Nachfolge zu prägen und Frauen darin zu begleiten, ihr Frausein so zu leben, wie Gott es sich erdacht hat.
AUSGEBUCHT!
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Thema: Mama-sein
Wie mich die Erziehung meiner Kinder immer wieder in Gottes Arme treibt
Die Zeit als Mama hat in meinem persönlichen Glaubensleben am meisten an mir gefeilt und mich verändert. Ich merke immer wieder, wie ich in den verschiedensten Situationen auf Gottes Hilfe und seine Vergebung angewiesen bin.
Sei es, weil ich immer wieder merke, dass am Ende nur Gott das Leben meiner Kinder in der Hand hat. Oder, weil ich als Mama immer wieder falle und versage und jeden Tag neu seine Gnade und Vergebung brauche.
Ich möchte als Mama versuchen, meinen Kindern das beste Vorbild zu sein, sie im Glauben zu stärken und ihnen voranzugehen, merke aber immer wieder, dass meine Kraft und meine Fähigkeiten dafür häufig nicht ausreichen.
Über diese und weitere Punkte möchte ich in meinem Seminar sprechen und mit euch gemeinsam schauen, welche Hilfen uns die Bibel dazu gibt. Ich freue mich auf die Gemeinschaft mit euch.
Ich heiße Evi und bin 40 Jahre alt. Seit 17 Jahren bin ich glücklich mit meinem Mann Viktor verheiratet und gemeinsam haben wir vier Söhne! Seit fast 13 Jahren darf ich also eine Jungs-Mama sein. Bevor ich mit meinem ersten Sohn schwanger wurde, war ich Lehrerin an einer Grundschule. Ich liebe es zu singen und mit anderen gemeinsam zu musizieren. Außerdem lese ich gerne, bin gerne mit meiner Familie auf Reisen und spiele Klavier. Ein zentraler Bestandteil meines Lebens ist mein Glaube an Gott, der meinen Alltag als Mama und Frau enorm prägt. Ich bin froh und dankbar, ihn an meiner Seite zu haben.